Meitliriegenreise ins Appenzellerland Sonntag, 13. September

Nachdem dieses Jahr auf Grund von Corona praktisch alle Wettkämpfe und Anlässe ausgefallen sind, haben wir uns entschieden, eine verkürzte Meitliriegereise mit den nötigen Schutzmassnahmen durchzuführen.

Wir trafen uns am frühen Sonntagmorgen in Dörflingen um gemeinsam mit Bus und Zug ins Appenzellerland zu fahren. War es auf der gut 2 ½-Stündigen Anfahrt teilweise noch etwas neblig, kamen wir in Gontenbad bei strahlendem Sonnenschein an. Dort hiess es dann: Schuhe ausziehen! Denn wir liefen entlang des Barfusswegs nach Jakobsbad. Zu Beginn war die Wiese noch etwas feucht und kalt. Aber daran gewöhnte man sich schnell und die Wiese trocknete rasch. Unsere Znünipause machten wir bei einem „Schlammloch“. Hier konnten die Mutigen im Schlamm stapfen. Man wusste jedoch nie genau, wie weit man einsinkt. So standen manche plötzlich bis über die Knie im Sumpf. Daneben konnte man in einer Schlammrinne laufen, was sich nur die Kleinsten trauten. Zum Glück hatte es gleich daneben einen Schlauch, mit dem man den gröbsten Schlamm abspritzen konnte. Weiter ging es an Bauernhöfen vorbei und durch Kuhweiden bis zum eiskalten Bach bei Jakobsbad. Hier konnten oder besser gesagt mussten sich alle die Füsse, Beine und manche sogar das Gesicht waschen, damit wir sauber ins Talrestaurant sitzen konnten, wo wir Zmittag assen. Es gab ein Getränk und einen Teller Spaghetti mit einer Sauce nach Wahl. Gestärkt vom leckeren Essen durften alle zwei Mal mit der Rodelbahn fahren. Manche waren am Anfang noch etwas skeptisch, jedoch gefiel es schlussendlich allen sehr gut. Nach den zwei rasanten Abfahrten, kamen wir zu einem ruhigeren Programmpunkt. Eine Pferdekutsche fuhr uns von Jakobsbad nach Gontenbad zurück. Gezogen von den beiden Pferden Luki und Lars konnten wir die Landschaft nochmals richtig geniessen und gemütlich unseren Zvieri essen. Danach fuhren wir mit Zug und Bus wieder zurück nach Dörflingen, wo wir alle etwas müde aber zufrieden ankamen.

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